Admiral

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Der Admiral (Vanessa atalanta“, syn. “Pyrameis atalanta) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae).

Beschreibung 
Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 65 Millimetern. Sie haben dunkelbraune Vorderflügeloberseiten, auf denen etwa in der Mitte eine breite rote Binde verläuft. Die Weibchen haben in dieser fast immer einen kleinen weißen Fleck. Die Spitzen der Vorderflügel sind schwarz gefärbt und tragen mehrere große und kleine weiße Flecken. Die Hinterflügel sind ebenfalls dunkelbraun gefärbt und tragen eine breite rote Binde am Flügelaußenrand. In dieser verläuft in der Mitte eine schwarze Punktreihe. Am äußersten Rand aller vier Flügel verläuft eine sehr dünne weiße Linie, die kurz durch schwarze Punkte unterbrochen wird.

Die Raupen werden etwa 40 Millimeter lang. Sie sind in ihrer Färbung je nach Verbreitungsgebiet variabel, grundsätzlich aber gelblich grau oder braun bis schwarz gefärbt und haben an den Seiten eine Fleckreihe aus unterschiedlich großen cremefarbenen Flecken. Diese sind besonders bei dunklen Raupen deutlich. Manchmal fehlen diese Flecken aber völlig.

Lebensweise
Häufig kann man den Admiral auf [[w:Schmetterlingsflieder|Schmetterlingsflieder]] (“Buddleja davidii“) oder [[Wasserdost]] beobachten, im Herbst saugen sie auch gerne auf am Boden aufgeplatztem [[w:Fallobst|Fallobst]] und an [[Efeu]]blüten.

Nahrung der Raupen
Die Raupen des Admirals ernähren sich ausschließlich von Großen Brennnesseln (Urtica dioica). In den südlichen Verbreitungsgebieten fressen sie aber auch an Glaskräutern (Parietaria), die ebenfalls zu den Brennnesselgewächsen (Urticaceae) gehören.

Flugzeiten
Sie fliegen in Mitteleuropa in einer Generation von Juni bis Oktober, in warmen Gebieten auch in drei bis vier Generationen von Februar bis November. Überwinternde Falter können das ganze Jahr über angetroffen werden, wobei die Tiere in der Regel beim ersten Frost sterben.

Entwicklung
Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an halbschattig stehenden Futterpflanzen ab. Die daraus schlüpfenden Raupen spinnen Blätter typisch zu auffälligen Blatttüten zusammen, wobei in der Regel der Blattstiel dieses Blatts zum Teil angenagt wird und der Unterschlupf nach unten hängt. Die Blatttüte wird von der Raupe mit Spinnfäden zusammengehalten und erst verlassen, wenn sie sie so weit zerfressen hat, dass sie ihr keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Sie verpuppen sich ebenfalls in ihrem Versteck in einer braunen oder grauen Stürzpuppe, die am Rücken metallisch glänzende Flecken trägt.

Nendo Dango Anwendung
Da die Nahrungspflanzen des Admirals, die Große Brennessel, sehr weit verbreitet ist, ist es sinnvoll die nendo dango mit Wasserdost Samen zu bestücken. Wenn dann in der Nähe noch der Schmetterlingsflieder vorkommt, eignen sich solche Areale besonders gut. Wasserdost ist zudem auch eine sehr gute Trachtpflanze für Bienen, mit einem hohen Nektarwert und mittlerem Pollenwert.

Optimale Standorte
Häufig im Saum sonniger Büsche und Waldränder, in lichten Eichen- und Kiefernwäldern, in Staudenhalden, an Wegen und Böschungen, in Magerrasen, auf sommerwarmen, mäßig trockenen-, basenreichen-, humösen-, Lehm- und Loßböden.

Bezugsquellen
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